Normale
Glasscheiben sind für einen Brandschutzbereich nicht geeignet.
Im Brandfall springen bei einseitiger Hitzeeinwirkung Floatglasscheiben
in kürzester Zeit, grosse Bruchstücke fallen heraus
und durch Überschlag in den nächsten Brandabschnitt
droht ein rasches Ausbreiten des Feuers.
Zwangsläufig werden Brandschutzverglasungen eingesetzt. |
Darunter sind stets komplette Brandschutzsysteme zu verstehen, also Glas, Rahmen,
Dichtung und Befestigungsmaterialien.
Es wird zwischen "G" und "F" Verglasungen (nach
internationaler Norm E und El ) unterschieden. |
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G-Verglasungen müssen den Durchgang von Feuer und Rauch über einen
bestimmten Zeitraum verhindern. (z. B. G30 = 30 Minuten) G-Verglasungen können
zum Beispiel aus Drahtglas, ESG
Einscheiben Sicherheitsglas-Kombinationen oder hitzebeständigen
Scheiben bestehen.
F-Verglasungen müssen
darüberhinaus eine Übertragung des Brandherdes
durch Hitzestrahlung im geforderten Zeitraum unterbinden
(z. B. F60 = 60 Minuten)
F-Gläser heissen z. B. Pyrostop® oder Contraflam® |
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